Wer? Wie ? Was?

Der Name Webmaster Interview, verrät schon das meiste. Hier geht es um Interviews mit SEOs, Webmastern, Affiliates und Bloggern aus der Praxis und vielen anderen Menschen aus Fachbereichen des Internet Business.

Die Interviews sollen als Denkanstöße, Motivation und Ideenpool für angehende und fortgeschrittene Webmaster in ihren Fachbereichen dienen.

Ihr habt was zu sagen? Her damit!

Ihr seid Webmaster, Blogger, Seo, Affiliate, Merchant oder Programmierer?!?
Euer Fachgebiet ist Usability, Social Media Optimization, Search Engine Marketing oder Landing-Page Design?!?

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Interview mit Marcel Seibold

Bitte stell doch dich kurz vor.
Ich heiße Marcel Seibold und ich gestalte bereits seit mehr als 4 Jahren die Internetauftritte von Privatpersonen, Firmen oder auch Vereinen. Dabei erstelle ich Logos, Artworks, Webdesigns und manchmal retuschiere ich auch Bilder. Im Endeffekt befasse ich mich mit der visuellen Umsetzung von Konzepten.

Warst du schon als Kind, solch ein Ass in der Schule wenn es um Malen oder Zeichnen ging?
Als Kind habe ich gerne gemalt und vor allem viel, doch ein richtiges Ass bzw. Naturtalent war ich nie und werde es wahrscheinlich auch nicht werden. Durch Training und Ausdauer kann man jedoch viel kompensieren und sich stetig weiterentwickeln, so was es bei mir auch.

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Woher bekommst du die Ideen für neue Webdesigns?
Die Ideen für meine Webdesigns kommen unterschiedlich. Manchmal höre ich den Namen einer Firma beispielsweise und habe dann sofort ein Bild vor Augen, wie das Ganze aussehen könnte. Häufig jedoch ist die Ideenfindung schwierig und da hilft es einfach abzuschalten und sich anderen Dingen zu widmen. Beim Fernsehen schauen entstehen gerne mal Ideen, denn TV-Werbungen können äußerst inspirierend sein.

Was ist deine Herangehensweise an ein neues Webdesign?
Wenn ich ehrlich bin, bin ich eher der chaotische Typ. Ich stürze mich sofort auf das Projekt, ohne große Konzepte, und designe drauf los. Eine grobe Herangehensweise gibt es trotzdem, denn meistens fange ich damit an einen Hintergrund und den oberen Teil der Seite, mit dem Eyecatcher, also dem Blickfang, zu erstellen und arbeite mich dann von oben nach unten. Es gibt also auch bei mir eine grobe Herangehensweise, obwohl ich da eher der freie Typ bin. Natürlich ändern sich alle Teile des Designs beim Überarbeiten mehrmals, denn es gibt immer etwas mit dem man nicht 100% zufrieden ist

Was ist deiner Meinung nach der wichtigste „Skill“ für einen Webdesigner?
Ehrgeiz und Sitzfleisch, denn für diverse Projekte sitzt man schon mehrere Stunden vor dem Computer und muss dabei voll konzentriert sein. Ehrgeiz ist auch wichtig um sich weiterzuentwickeln und über den Tellerrand zu schauen. Außerdem gibt es immer wieder kleine Schwierigkeiten, die gelöst werden müssen und daher ist es wichtig voll motiviert zu sein. Und das schafft man mit dem nötigen Ehrgeiz. Kreativität ist eher zweitranging, denn was bringt mir die größte Kreativität, wenn ich alles nur anfange, aber nicht zu Ende bringe? Daher würde ich sagen Ehrgeiz ist, wie bei vielem, sehr wichtig, um erfolgreich zu sein und um der Tätigkeit dauerhaft nachzugehen.

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Welches Programme verwendest du zum erstellen von Webdesigns?
Zum Erstellen von Webdesigns benutze ich ausschließlich Adobe Photoshop CS 4, da ich mit Photoshop einfach am geübtesten bin. Natürlich kann man auch kostenlose Software nutzen, denn die haben in den letzten Jahren enorm an Qualität gewonnen.

Gibt es spezielle Plugins oder Webtools die du als Designer empfehlen kannst?
Ein Webtool, das mir sehr gut gefällt ist der Color Scheme Designer (http://colorschemedesigner.com). Besonders anfangs, wenn man noch nicht so das Auge für passende Farben hat, ist dieses Tool sehr hilfreich. Es hilft einem die richtigen Farben zu wählen und verhindert so zu starke Kontraste, die im Auge wehtun. Solche Farbpaletten sind sehr hilfreich!

Welche Webseiten im Bezug auf Webdesigns besuchst du regelmäßig?
Besonders häufig besuche ich GFX-Foren, um Kritiken für meine Werke zu bekommen und mich so durch die konstruktiven Bewertungen stetig weiterentwickeln zu können.

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Dein Tipp für alle Webdesigner oder die, die es noch werden wollen?
Wichtig ist es sich nicht entmutigen zu lassen und immer am Ball zu bleiben. Wenn man sich mit der Materie tiefer beschäftigt bemerkt man schnell, dass es viele Seiten gibt, die Hilfestellungen bieten. Am besten ist es anfangs Tutorials anzuschauen bzw. nachzumachen, um Grundlagen zu lernen. Der Rest kommt dann nach und nach.

Vielen Dank an Marcel für das Interview!





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  • 3 Responses to “Interview mit Marcel Seibold”

    1. PatrickNo Gravatar Says:

      Täuscht das, oder finde ich hier nirgends irgendein Link zu Ihm? Portfolio or whatever. :( Schade, weils ein gutes/interessantes Interview ist. :)

    2. Marcel SeiboldNo Gravatar Says:

      Hallo Patrick,

      schade, dass ich es jetzt erst sehe.
      Nun ja habe derzeit kein richtiges Portfolio, aber meine Werke sind auch hier einsehbar:

      http://luatdor.deviantart.com/gallery

      Ich hoffe ein bisschen Eigenwerbung ist hier erlaubt :)
      Ansonsten sehr professionelles Interview das hier mit einem geführt wird.

    3. Marcel SeiboldNo Gravatar Says:

      Ist mir doch glatt ein Fehler unterlofen. Richtige Adresse:

      http://lutador.deviantart.com/gallery

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