Wer? Wie ? Was?

Der Name Webmaster Interview, verrät schon das meiste. Hier geht es um Interviews mit SEOs, Webmastern, Affiliates und Bloggern aus der Praxis und vielen anderen Menschen aus Fachbereichen des Internet Business.

Die Interviews sollen als Denkanstöße, Motivation und Ideenpool für angehende und fortgeschrittene Webmaster in ihren Fachbereichen dienen.

Ihr habt was zu sagen? Her damit!

Ihr seid Webmaster, Blogger, Seo, Affiliate, Merchant oder Programmierer?!?
Euer Fachgebiet ist Usability, Social Media Optimization, Search Engine Marketing oder Landing-Page Design?!?

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Interview mit Alexander netgestalter.de

netgestalter.deBitte stell doch dich und deinen Blog kurz vor.
Hallo und vielen Dank für das Interview – mein Name ist Alexander Schneider, 21 Jahre alt und wohne in der Nähe von Bonn (Sankt Augustin). Aktuell bin ich Student (Wirtschaftsinformatik) und Selbstständig im Bereich Online-Marketing (eigene Projekte und strategische SEO-Beratung).

Mein Blog „Netgestalter.de“ ist eine Art Wissensspeicher für mich. In der Vergangenheit habe ich immer betont, dass ich im Prinzip für mich blogge und meine Leser sollen – wenn sie denn wollen – an meinen geistigen Ergüssen teilhaben. Die Themen meines Blogs sind das Web 2.0, Online-Marketing und alle weiteren Themen, die mich – wenn auch nur für kurze Zeit – interessieren.

Wieso hast du deine Blogs ins Leben gerufen?
Ich will mich jetzt nicht unnötig wiederholen und werfe deswegen das Stichwort: „Wissensspeicher“ ein. Bookmarking-Portale sind zwar eine gute Methode um wertvolle Links zu speichern, allerdings habe ich gerne meine Meinung bzw. ein paar Ideen von mir zu jedem Highlight / neuen Projekt in einem Blogbeitrag. Außerdem wollte ich mit diesem Blog WordPress kennen lernen und habe es letztendlich sogar lieben gelernt!

Welche Einnahmequellen nutzt du auf deinem Blog?
Früher waren es vor allem Trigami, 15-Cent-pro-Klick Werbebanner Programme und die gute Direktvermarktung. Mit Trigami habe ich inzwischen aufgehört (zu wenig Zeit) und Adsense eingebaut, welches nur für Suchmaschinen-Besucher sichtbar ist. Weiterhin habe ich ein paar Trafficbeiträge (Beiträge die viel Müll-Traffic erzeugen), die ich weiterhin mit Layern ausschmücke. Ansonsten betreibe ich die Direktvermarktung eher sporadisch.

Kannst du uns einige Eckdaten zu deinem Blog geben?
Mein Blog hat über 30.000 unique Besucher im Monat (recht konstant) und 85% von diesen kommen über Google. Ich würde jetzt noch gerne was zu den Einnahmen sagen, allerdings habe ich diese selber nicht im Blick (zu viele unterschiedliche Affiliate-Programme und Netzwerke) – bei Adsense sind es monatlich über 200 Euro durch den Netgestalter Blog.

Du verdienst mit Affiliate-Marketing deinen Lebensunterhalt. Wie bist du dazu gekommen?
Mir hat es schon immer Spaß gemacht Internetseiten zu erstellen und die ersten Webseiten wurden einfach erstellt, ohne die Absicht zu haben damit wirklich Geld zu verdienen. Daher ist man eher in diesen Affiliate-Topf rein gestolpert. Man hatte auf einmal eine Community aufgebaut und hat dann etwas über Werbung recherchiert – schnell war man bei Adsense und später bei Affili.net und Zanox registriert. Natürlich war alles Learning-by-doing und damals wurden sehr große Fehler gemacht ;-)

Du setzt deine Priorität eindeutig auf komplexe Projekte bezüglich Affiliate-Marketing, anstelle von kleinen und einfachen Webseiten. Worin liegen deiner Meinung nach die entscheiden Vorteile?
Viele meiner Projekte wachsen mit der Zeit. Manche schneller, andere nie. Wenn ein Projekt innerhalb der ersten Monate einen guten Umsatz macht, dann wird dieses ausgebaut – ansonsten bleibt dieses „klein“ oder wird verkauft. Meine großen und liebsten Projekte wie Prepaid-Discounter.net existieren schon mehrere Jahre und kriegen dementsprechend mindestens einen Artikel pro Tag. Natürlich nur wenn es wirtschaftlich ist! Letztendlich habe ich mehr kleine Projekte als wirklich große ;-)

Zum Vorteil von großen Projekten: Man bedient den Longtail-Bereich, entdeckt mehr starke Nischen-Keywords und kann dementsprechend Besucher generieren, von denen man nicht ahnte, dass diese existieren.

Mit einigen deiner Projekte befindest du dich in SEO-technisch hartumkämpften Bereichen, wie z. B. Kredit oder Girokonto. Wie schwer ist es dort mit guten Keywords Fuß zu fassen?
Bei Kredit mit guten Keywords Fuß zu fassen, ohne richtig viel Geld in die Hand zu nehmen, ist mehr oder weniger unmöglich bzw. mit einem enormen Zeitaufwand verbunden. Daher gehe ich in diesem Bereich eher in die Nischen, anstatt auf „Kredit“ oder „Kredit Vergleich“ zu powern. Die Vorgehensweise kann ich auch jedem Anfänger nur empfehlen -> erstmal auf die Nischen, Kapital ansammeln und dann mit dem Kapital, die richtig guten Keywords jagen!

Wie du selbst in deinem Blog schreibst, neigst du stark zu Minimal-Design – sprich ohne Bilder oder sonstige Ablenkung-. Hast du damit gute Erfahrungen bei der Conversion Rate (CR) gemacht was das Thema Affiliate-Marketing angeht?
Ich war früher als Webdesigner selbstständig und habe immer schon zu einem „klaren Design“ tendiert. Keine unnötigen Spiegeleffekte oder Bilder im Hintergrund – eher eine gezielte Anordnung, eine klare Trennung zwischen Content, Header und Sidebar. Der Benutzer soll sich auf den Content konzentrieren, denn schließlich konvertieren gute Informationen sehr gut und wenn der Besucher diese erst finden muss, dann kann man sich die Absprungraten ausmalen. Daher: Design immer in Hinblick auf den „Hier bestellen“-Button und keine großen Ablenkungen ;-)

Mit welcher Art der Vermarktung (PPC, PPV, PPL, PPS oder Direktvermarktung) hast du die besten Erfahrungen gemacht?
Die Direktvermarktung ist eine schöne Art der Vermarktung, allerdings recht zeitaufwendig. PPC ist schnell eingerichtet und durch Adsense/Contaxe muss man nur noch seine Einnahmen überprüfen. Aber am liebsten sind mir PPL und PPS, weil man hier wirklich für die Vermittlung von Waren/Dienstleistungen Geld erhält. Zwar gibt es Partnerprogramme, welche wahllos stornieren – aber in diesem Fall sollte der Affiliate einfach zum nächsten Partnerprogramm gehen und nicht mit sich spielen lassen!

Welche Blogs verfolgst du selbst regelmäßig?
Früher waren es jedenfalls mehr Blogs, heute sind es eher einzelne Twitter-Accounts, welche man verfolgt und dementsprechend klickt man auf die neusten Tweets. Allerdings lese ich nach wie vor gerne den Blog von Sistrix und den neuen SEO-Blog „SEO.at“ von Johannes. Ansonsten ist es sehr sporadisch und einen Feedreader habe ich gar nicht mehr im Einsatz.

Übrigens kann man mich bei Twitter unter @aslex finden.

Was würdest du rückblickend betrachtet auf deinem Blog anders machen?
Wirklich schwer zu sagen. Allerdings würde ich mich eher an die Direktvermarktung trauen, mehr sinnvolle Beiträge schreiben und viel mehr Tipps geben. Außerdem würde ich von Anfang an einen guten Affiliate-Bereich auswählen und diesem wirklich treu bleiben – http://www.mydealz.de/ ist für mich der erfolgreichste deutsche Blogger. Er ist zwar ein Affiliate, aber dennoch schreibt er wirklich sinnvolle Beiträge und hilft Menschen. So sollte es im Prinzip sein und schlecht verdienen tut dieser Blogger auf keinen Fall!

Dein Tipp für alle Blogger, die einen Blog aufbauen möchten?
Ich kann immer nur sagen: Habt Spaß am bloggen und bleibt am besten einem Themengebiet treu. Der Erfolgt kommt mit der Zeit und einigen Kontakten, zu anderen Bloggern, von alleine. Fangt außerdem nicht den „Geld-verdienen-im-Internet-Blog“ Nr. 10.001 an, sondern sucht euch ein Themengebiet aus, indem ihr wirklich Ahnung habt und auch einen Mehrwert bieten könnt. Denn es gilt: Content is King!

Vielen Dank an  Alexander für das tolle Interview!





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      1. Affiliate-Marketing eBook Says:

        [...] vor Weihnachten zum Interview gebeten und das Interview mit mir könnt ihr euch hier anschauen: Netgestalter Interview. Viel Spaß [...]

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