Aufbau eines Artikels
Ein kurzer Hinweis in eigener Sache. Webmaster-Interview wird in Zukunft sein Angebot um die Kategorie „Webmaster Wissen“ erweitern. Hierbei wollen wir künftig Artikel präsentieren, die euch nützliche Tipps und Ideen rund um das Thema Schreiben liefern. Vielleicht können wir euch somit zur Qualitätsstigerung eures Blogs beitragen.
Falls ihr Ratschläge zur entsprechenden Thematik habt, könnt ihr diese natürlich über die Kommentarfunktion der Allgemeinheit kundtun. Zur Geburtsstunde von „Webmaster Wissen“ starten wir in den kommenden Tagen mit einer Serie von vier Artikeln. Zum Anfang befassen wir uns mit dem Thema: Aufbau eines Artikels. Viel Spaß bei der Lektüre.
Habt ihr ein Thema gefunden worüber ihr bloggen wollt, kann es mit dem Schreiben ja losgehen. Hierbei sollte man aber auf jeden Fall ein paar Punkte beachten.
Überschrift:
Die Überschrift muss den Artikelinhalt klar wiederspiegeln und auch für Suchmaschinen als solche erkannt werden. Die wichtigsten Keywords müssen vorkommen, dagegen solltet ihr auf Wortspielereien verzichten. Auch wenn sich so mancher Wortakrobat auf den Schlips getreten fühlt, ist eine themenbezogene Headline aus suchmaschinentechnischer Sicht effektiver.
Einleitung:
Die Einleitung, auch Teaser genannt, soll das Interesse des Lesers wecken und ihn zum Weiterlesen motivieren. Bringt in wenigen Worten auf den Punkt, worüber ihr schreibt. Gegebenfalls kann man auch eine Fragestellung einbauen. Klappt erfahrungsgemäß immer ganz gut. Ganz wichtig: relevante Keywords müssen in der Einleitung vorkommen.
Hauptteil:
Der Hauptteil ist das Herzstück eures Artikels, der zu einer 100 Prozent Unique Content darstellen sollte. Jeder hat seinen ganz authentischen Schriebstil, der letztlich euren Blog auszeichnet. Im Hauptteil ist Platz für eure Meinung, die auch gerne mal polarisieren kann. Doch natürlich ist von Beleidigungen, Diskriminierungen, rassistischen oder sexistischen Inhalten etc. Abstand zu halten.
Die Sätze sollte relativ kurz und prägnant sein. Lang Schachtelsätze mit zahllosen Kommatas gilt es zu vermeiden. Der Leser wird es euch danken. Die Keywords sollten nicht zuoft vorkommen: zwei bis drei Nennungen sind als Richtwert optimal.
Textlänge:
Eine Faustregel besagt, dass die Artikellänge 300 Wörter nicht überschreiten sollte. Denn es dürfte schwer fallen, das Interesse eines Lesers solange aufrechtzuerhalten. Ist die Thematik sehr ausführlich, sind Artikelserien eine gut funktionierende Alternative.
Absätze:
Für den richtigen Aufbau eines Artikels sind im Hauptteil Absätze ein absolutes Muss. Der Artikel wird aufgelockert und wirkt für das Auge des Lesers freundlicher. Hier und da ein Wort oder Satzteil fetten kann auch nicht schaden und hilft dem Leser, den Artikel schneller zu scannen. Zudem könnt ihr auch Zwischenüberschriften verwenden. Eignet sich vor allem bei längeren Artikeln gut.
Bilder:
Bilder runden einen Artikel ab und lassen den Blog professioneller erscheinen. Sie müssen nicht in jeden Artikel eingebaut werden, doch vor allem bei längeren Artikeln sind Bilder Pflicht. Hierbei immer darauf achten, dass ihr keine Rechte verletzt. Nur auf lizenzfreie Bilder, die man u.a. bei Flickr oder Wikipedia findet, zurückgreifen. Alternativ oder zusätzlich eignen sich andere multimediale Inhalte wie Videos.
Ausblick – Zusammenfassung – Fragestellung:
Zum Abschluss des Artikels könnt ihr einen kurzen Ausblick über eine kurze Fragestellung geben, die sich beim Lesen des Textes ergeben könnte. Eine kurze Zusammenfassung eignet sich hingegen bei längeren Artikeln, um den Leser abschließend nochmal mit den wichtigsten Inhalten eurer Message zu füttern. Für eine bessere Interaktion zwischen Blogger und Leser eignet sich gelegentlich eine kurze Frage. Der ein oder andere User wird so schneller einen Kommentar hinterlassen.
Wenn ihr wichtige Tipps zum richtigen Aufbau eines Artikels habt, dann teilt diese bitte mit!






November 4th, 2009 at 17:58
Danke für die Zusammenfassung! Bin gespannt auf weitere Artikel =)
vg Seraphime
November 6th, 2009 at 16:02
Wie wäre es mit Bildern? Die Lockern solche langen Artikel, wie deinen ein wenig auf.
März 17th, 2010 at 11:00
Das habe ich in der Form noch gar nicht betrachtet. Der Ansatz ist sicherlich interessant. Da haben wir vor Kurzem noch in der Firma drüber diskutiert.